SAUDI ARAMCO ENERGY VENTURES INVESTS IN TURBINE INNOVATOR FLC FLOWCASTINGS GMBH.

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Trebur, Germany; and Dhahran, Saudi Arabia, March 22nd, 2018 – Flowcastings, a leading Germany-based innovator in turbine blade manufacturing, today announced that it has added Saudi Aramco Energy Ventures (SAEV) to its shareholder base. SAEV is the corporate venturing subsidiary of Saudi Aramco, a global integrated energy and chemicals company. SAEV led a Series C round, which also included Flowcastings’ existing investors Energy Innovation Capital and Eastern Sun Capital.

Flowcastings’ ground-breaking advanced manufacturing technology brings speed of manufacturing akin to 3D printing, without compromising on material properties required for high end turbine blades operating in the hottest part of an engine. Flowcastings’ unique technology reduces the investment in time and money required for development of new designs of turbine blades, and is being applied in aerospace, industry and power generation sectors. The funds raised will enable Flowcastings to further focus on growing the business by expanding its manufacturing capacity and increasing its sales force.

Richard Riggs of SAEV Europe commented ‘We are very impressed with Flowcastings’ technology and the leadership team. We see that this technology will accelerate design cycles in turbines leading to lower design cost, reduced maintenance, and enhanced efficiency’.

Wolfram Beele, CEO of Flowcastings, commented ‘We are delighted to announce this funding round which will allow us to expand our production capacity further to serve our growing customer base.  We look forward to working with SAEV and Saudi Aramco on specific opportunities in the Middle East region.’

Flowcastings was advised by the London Environmental Investment Forum and FAS. Counsel was provided by GOERG.

 

About Saudi Aramco Energy Ventures
Saudi Aramco Energy Ventures LLC (SAEV) is the corporate venturing subsidiary of Aramco, the world’s leading fully integrated energy and petrochemical enterprise. Headquartered in Dhahran with offices in North America, Europe and Asia, SAEV’s mission is to invest globally in start-up and high growth companies with technologies of strategic importance to Aramco.

For more information about SAEV, please visit www.saev.com.

About Flowcastings
Headquartered outside of Frankfurt, in Trebur, Germany, Flowcastings specializes in investment casting of components by utilizing new innovative ceramics and plastic materials and their shaping. Flowcastings produces castings for the High Pressure Turbine (HPT) and Low Pressure Turbine (LPT) of aircraft and helicopter engines as well as for industrial gas turbines. www.flowcastings.com

Flowcastings spricht als Innovator auf der Super Return 2018

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Der CEO von Flowcastings, Dr. Wolfram Beele, ist der Einladung zur Super Return 2018 nach Berlin gefolgt. Am 26. Februar 2018 war Flowcastings zentraler Bestandteil der Podiumsdiskussion zum Thema "Bahnbrechende Veränderungen durch Innovation" (Disruption and Innovation Summit).

Super Return 2018, mit 3.000 Teilnehmern aus der Finanzszene rund um Private Equity und Venture Capital, sahen mit Michael Schertler, Bain & Company, und Michael Brigl, Boston Consulting, zwei weitere Teilnehmer, die unter der Moderation von Marko Maschek, Marondo, eine in die Tiefe gehende Diskussion aus verschiedenen Blickwinkeln zu Chancen und Risiken der Digitalisierungsmöglichkeiten mit Dr. Wolfram Beele geführt haben. Die PE-Welt darf sich auf mehr und schnellere Chancen einstellen, muss dadurch aber auch die ureigenen Bewertungsmodelle anpassen und erneuern. Neue Chancen liegen hier insbesondere im Deutschen Mittelstand brach, wofür das Beispiel von Flowcastings steht: Die Digitalisierung von alt-etablierten Technologien wie dem Feinguss für Gasturbinen, bei der Werte durch die stark beschleunigte Möglichkeit der Markteinführung als auch der Verarbeitung von Industrie 4.0-Daten zu speziell auf den Anwendungsfall zugeschnittenen Produktvarianten geschöpft werden.

 

Für weitere Information zur Super Return 2018, siehe auch: Super Return 2018 Video Streams:

Flowcastings besucht aktuelle und neue Kunden auf der Le Bourget Airshow

 

Die alljährliche Airshow ist eine Möglichkeit, an dem fast alle Kunden und Kooperationspartner an einem Ort getroffen werden können. Dr. W. Beele und Waldemar Graf besuchte eine Reihe von Turbinenherstellern und Gießern, mit denen gemeinsame Kooperationen lanciert sind. Neben den Luftfahrtkunden wurden ebenfalls Industriekunden getroffen. Le Bourget ist immer einer der besten Orte, um Feingußprojekte zu diskutieren und zu beschließen, den Fortschritt komplementärer Technologien wie dem 3D-Druck zu begutachten, und natürlich die Anwendung moderner Turbinenkomponenten in effizienten Flugzeugen zu bestaunen. 

Die Flugzeuge sind natürlich die eigentlichen Stars der Show, so dass wir hier einige der schönen Impressionen mit Ihnen teilen möchten. 

 

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CDU informiert sich beim Start-up / Laborphase verlassen / Umzug in neue Halle in einem Jahr

Von Detlef Volk

GEINSHEIM - Das Areal erinnert an eine Mondlandschaft, auf der eine neue Basisstation errichtet wird. Doch hinter den Mauern der letzten intakten großen Lagerhalle auf der Großbaustelle des früheren Mitsubishi-Geländes arbeitet eine Firma aus dem Hochtechnologiebereich – Flowcastings. Mit 45 Mitarbeitern werden Gussformen für Turbinenschaufeln oder gleich die Werkstücke selbst hergestellt. Das Start-up-Unternehmen kann durch seinen innovativen Arbeitsablauf die Zeit für die Herstellung enorm verkürzen. Bei einer Besichtigung informierten sich jetzt CDU-Vertreter über die Firma. „Das ist der Mittelstand, den Trebur braucht“, sagte Ortsverbandsvorsitzender Constantin Mussel fasziniert.

Vor fünf Jahren in Erlangen gegründet

Die Firma FLC Flowcastings GmbH wurde vor fünf Jahren in Erlangen gegründet und hat seit vier Jahren ihren Sitz in Geinsheim, erzählt Geschäftsführer Dr. Wolfram Beele. Nach der langen Vorlaufzeit, als die neuen Verfahren im Labor getestet wurden, soll das Unternehmen nun im Markt etabliert werden. Die Chancen dafür stehen gut, wie Beele ausführt.

Für den Standort Geinsheim entschied sich das Unternehmen nicht nur wegen der Nähe zum Flughafen. Das sei sicher ein Vorteil, da die Kunden aus der ganzen Welt stammten. Es sind namhafte Hersteller von Kraftwerksturbinen und Turbinen, die im Luftverkehr eingesetzt werden. Der zweite Grund seien die Fachleute in diesem Bereich, die es im Rhein-Main-Gebiet an der Technischen Universität Darmstadt (TUD) und der Hochschule Rhein-Main in Rüsselsheim gebe. Zudem biete die TUD eine gute Materialwissenschaft. Auch Fachleute aus dem Bereich Metallverarbeitung seien in der Region zu finden.

Bauteile für Turbinen, egal ob zur Stromerzeugung oder zum Antrieb von Flugzeugen, müssen höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Ein Schaden in der Turbine würde hohe Kosten verursachen oder könne im schlimmsten Fall sogar Menschenleben kosten. „Die Bauteile werden im Betrieb rot glühend“, erläutert Produktionsleiter Marius Köstler. Außerdem zerrten beim Betrieb an den Turbinenbauteilen Kräfte vom Gewicht eines Einfamilienhauses.

Mit den Daten der Kunden werden am Computer 3D-Modelle zur Fertigung der Gussform erstellt. Statt einer Fertigungszeit von bis zu einem Jahr kann FLC diese Formen in acht Wochen liefern. Das sei vor allem für Neukonstruktionen von Turbinen ein großer Vorteil, so Beele. Kleinere Teile können sogar selbst hergestellt werden.

Bei FLC gibt es von der Planung über Herstellung und Fertigung bis zur Materialprüfung alles aus einer Hand. Die Keramik für den Brennvorgang wird selbst gemischt und gefertigt, denn auch sie muss der besonderen Anforderung für die Herstellung von sogenannten gerichteten Einkristall-Legierungen standhalten. Durch die Ausrichtung der Kristalle im Werkstoff wird die höchstmögliche Stabilität erreicht, so Beele. Um dies zu erreichen, darf der 1500 Grad Celsius heiße im Vakuum hergestellte Guss nur langsam abkühlen.

Für die Materialprüfung stehen bei FLC neben Mikroskopen und Lasern auch Röntgengeräte bereit. „Jedes Bauteil wird komplett qualitätsgesichert ausgeliefert“, erklärt Beele. Neben Metallfacharbeitern und Ingenieuren beschäftigt die Firma auch gelernte Dentaltechniker. Sie seien es gewohnt, selbst zu modellieren und dabei auf jedes Detail zu achten.

Ausgebildet wird zur Zeit noch nicht bei FLC. In Zukunft sei aber geplant, den eigenen Nachwuchs an Industriemechanikern selbst heranzuziehen.

 

Der Artikel ist hier erschienen: 

http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/trebur/gussformen-fuer-turbinen-aus-geinsheim_17899086.htm